Behandlung

Eine gesunder Zyklus in jeder Lebensphase

Mehr Wohlbefinden durch einen gesunden Zyklus. Wir helfen Ihnen dabei.

Ihr Zyklus als Signal

Unregelmäßige Menstruationen, starke Schmerzen oder andere Beschwerden fühlen sich oft wie etwas an, mit dem man einfach leben muss. Doch Ihr Zyklus gibt wichtige Hinweise auf Ihre Gesundheit.

Zyklusbeschwerden sind nicht einfach „normal“. Sie sind ein Zeichen – und dieses Zeichen sollte ernst genommen werden.

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Geschichte, analysieren Ihren Zyklus und gehen den Ursachen gezielt auf den Grund. So behandeln wir nicht nur Symptome, sondern arbeiten an einer nachhaltigen Lösung.

“ Jahrelang starke Menstruationsschmerzen — endlich beschwerdefrei dank der richtigen Diagnose. ”

Häufige Zyklusbeschwerden

Von der Pubertät bis zu den Wechseljahren verändert sich Ihr Zyklus stetig. Hormonelle Schwankungen können Beschwerden wie Blutungsstörungen, Bauchschmerzen, Krämpfe, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen verursachen. Mit einem besseren Verständnis Ihres Zyklus und einer gezielten Therapie lassen sich Beschwerden reduzieren und Ihr Zyklus nachhaltig unterstützen – damit Ihr Körper in jeder Lebensphase im Gleichgewicht bleibt.

Hormonstörungen

Eine hormonelle Dysbalance entsteht, wenn Östrogen, Progesteron und andere Hormone nicht im Gleichgewicht sind. Das kann Ihren Zyklus stören und Beschwerden wie unregelmäßige Menstruationen, Bauchschmerzen, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen verursachen. Mit einem besseren Verständnis Ihres Zyklus, Ihrer Lebensweise und einer gezielten Therapie können Sie Ihre hormonelle Balance unterstützen und Ihrem Körper helfen, wieder ins Gleichgewicht zu finden.

Beschwerden bei PCOS

Das 'Polyzystisches Ovarsyndrom' führt häufig zu unregelmäßigen Menstruationszyklen, Akne, Gewichtszunahme, Haarausfall und eingeschränkter Fruchtbarkeit. Ursachen sind hormonelle Störungen und häufig auch eine Insulinresistenz. Die Beschwerden können von Person zu Person variieren, sich schleichend entwickeln und unterschiedlich stark ausgeprägt sein – mit Einfluss auf Energie, Stimmung und allgemeines Wohlbefinden.

Beschwerden in den Wechseljahren

Beschwerden in den Wechseljahren entstehen durch sinkende Östrogenspiegel. Häufig treten Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme und Müdigkeit auf. Die Ausprägung und Dauer der Beschwerden sind individuell verschieden. Eine gesunde Lebensweise und eine gezielte medizinische Behandlung können langfristig zu einer spürbaren Linderung beitragen.

Beschwerden bei Endometriose

Endometriose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung und kann zu starken Menstruationsschmerzen, Bauch- und Beckenschmerzen, Müdigkeit und Fruchtbarkeitsproblemen führen. Die Beschwerden verstärken sich häufig rund um die Menstruation und können den Alltag deutlich beeinträchtigen. Wir therapieren die Beschwerden, ohne den natürlichen Zyklus zu beeinträchtigen.

Wie kann FertilityCare Ihnen dabei helfen?

Wir helfen Frauen, ihre Zyklusbeschwerden zu verstehen und nachhaltig zu verbessern, mit Zyklusanalyse, Hormonbalance und Lebensstilanpassungen.

Feedback aus der Praxis

Persönliche Geschichten von Frauen, die wir begleiten durften.

Mein Zyklus ist wieder im Gleichgewicht

"Jahrelang lebte ich mit starken Schmerzen und einem unvorhersehbaren Zyklus. Durch FertilityCare habe ich endlich verstanden, was wirklich in meinem Körper passiert. Mit einer gezielten Behandlung konnte sich mein Zyklus stabilisieren – und ich fühle mich wieder wie ich selbst.“

Judith K.

Keine Schmerzmittel mehr nötig

„Ich dachte, Schmerzen bei der Menstruation seien normal – bis ich gemerkt habe, dass sie es nicht sein müssen. Durch die Zyklusanalyse und eine natürliche Behandlung hat sich mein Körper Schritt für Schritt reguliert. Seit Monaten brauche ich kein Paracetamol mehr.“

Anna P.

Häufig gestellte Fragen

Viele Frauen spüren intuitiv, dass ihr Zyklus Einfluss darauf hat, wie sie sich fühlen, denken und handeln. Oft fehlt jedoch das Wissen, um diese Signale wirklich zu verstehen. FertilityCare ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, die Ihnen hilft, Ihren Zyklus und Ihre Fruchtbarkeit von innen heraus kennenzulernen. Sie lernen, die biologischen Signale Ihres Körpers bewusst zu beobachten, Muster zu erkennen und herauszufinden, was für Sie persönlich normal ist. So gewinnen Sie Einblick in Ihre fruchtbaren Tage und können den Zeitpunkt einer Schwangerschaft bewusster planen.

„Warum hat mir das niemand früher erklärt?“ – diese Frage hören FertilityCare-Beraterinnen häufig. Viele Frauen erleben, dass ihr Zyklus ihr Wohlbefinden beeinflusst, verfügen jedoch nicht über das Wissen, diese Veränderungen systematisch einzuordnen.

FertilityCare bietet eine strukturierte und wissenschaftlich fundierte Möglichkeit, die physiologischen Abläufe Ihres Zyklus verständlich zu machen. Durch die genaue Beobachtung und Dokumentation von Biomarkern lernen Sie, Muster zu erkennen und Abweichungen wahrzunehmen. So wird es möglich, Ihren Zyklus nicht nur zu verfolgen, sondern auch gezielt zu analysieren.

Doch es geht um mehr als nur Fruchtbarkeit. FertilityCare unterstützt Sie dabei, mit mehr Vertrauen auf Ihren Körper zu schauen und fundierte Entscheidungen in Bezug auf Ihre Gesundheit, Ihren Zyklus und Ihre Familienplanung zu treffen. Sie lernen gewissermaßen, die „Sprache“ Ihres Körpers zu sprechen – und vor allem auch zu verstehen.

Gerade wenn Sie Beschwerden haben, wie einen unregelmäßigen oder schmerzhaften Zyklus, einen unerfüllten Kinderwunsch erleben oder unsicher sind, was Ihr Körper Ihnen mitteilen möchte, kann dieses Wissen eine wertvolle Unterstützung sein. Dieser systematische Ansatz ist besonders hilfreich bei Zyklusstörungen, Subfertilität oder unklaren körperlichen Signalen. Durch das gezielte Erfassen Ihres Zyklus entsteht ein objektiveres und medizinisch fundierteres Verständnis Ihrer hormonellen Gesundheit. Was sich zuvor unvorhersehbar anfühlte, wird Schritt für Schritt nachvollziehbar, erklärbar und besser einzuordnen.

Viele Frauen fragen sich: „Was sagt mein Menstruationszyklus über meine Gesundheit aus?“ oder „Wann sind meine Zyklusbeschwerden noch normal?“ Der Menstruationszyklus ist ein wichtiger Indikator für die hormonelle Balance und kann viele Hinweise auf Ihre allgemeine Gesundheit geben.

Zyklusbeschwerden treten häufig auf und können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Dazu gehören Menstruationsschmerzen, starke oder lang anhaltende Blutungen, prämenstruelle Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit oder Niedergeschlagenheit, Migräne rund um die Menstruation, Müdigkeit, Schlafprobleme, ein aufgeblähtes Gefühl oder empfindliche Brüste. Diese Beschwerden können mild sein, aber auch so ausgeprägt, dass sie Ihr tägliches Leben beeinträchtigen.

Wenn Sie diese Beschwerden systematisch im Verlauf Ihres Zyklus erfassen, wird sichtbar, wann sie auftreten und wie sie mit hormonellen Schwankungen zusammenhängen. Dies hilft Ihnen, Muster zu erkennen und zu unterscheiden, welche Beschwerden noch im normalen Bereich liegen und welche möglicherweise auf ein hormonelles Ungleichgewicht oder andere zugrunde liegende Faktoren hinweisen.

Die FertilityCare-Begleitung konzentriert sich darauf, diese Zyklusmuster und Beschwerden sorgfältig zu interpretieren. So wird deutlich, wann eine Beobachtung ausreichend ist und wann es sinnvoll sein kann, weitere diagnostische Maßnahmen oder Behandlungen in Betracht zu ziehen. Auf diese Weise wird Ihr Zyklus zu einem wertvollen Instrument, um Ihre Gesundheit besser zu verstehen und gezielt zu unterstützen.

Ein Menstruationszyklus dauert im Durchschnitt 25 bis 35 Tage. Innerhalb dieser physiologischen Bandbreite sind Variationen häufig normal. Veränderungen in Regelmäßigkeit, Dauer oder Muster können jedoch klinisch relevant sein und verdienen Aufmerksamkeit und Beobachtung.

Indem Sie Ihren Zyklus und die damit verbundenen Symptome systematisch erfassen, gewinnen Sie Einblick in Ihr persönliches Zyklusmuster. Dies hilft Ihnen, normale Variationen besser von möglichen Abweichungen zu unterscheiden, wie Oligomenorrhoe, Polymenorrhoe oder einem dauerhaft unregelmäßigen Zyklusverlauf.

Der Menstruationszyklus besteht aus drei aufeinanderfolgenden Phasen, die durch ein fein abgestimmtes Zusammenspiel von Hormonen aus Gehirn und Eierstöcken (der HPO-Achse) reguliert werden. Diese hormonellen Schwankungen beeinflussen nicht nur die Funktion der Eierstöcke und der Gebärmutter, sondern wirken sich auf den gesamten Körper aus. Sie können unter anderem Ihr Energieniveau, die Temperaturregulation, Ihre Stimmung und körperliche Empfindungen beeinflussen.

Auf diese Weise stellt der Menstruationszyklus einen zusammenhängenden physiologischen Prozess dar, in dem verschiedene Körpersysteme durch hormonelle Regulation eng miteinander verbunden sind.

1. Follikelphase

Der Zyklus beginnt mit der Menstruation, bei der die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird. Östrogen und Progesteron sind niedrig, was mit einem geringeren Energieniveau einhergehen kann. Im Eierstock beginnt eine Eizelle in einem Follikel zu reifen. Dieser produziert Östrogene, wodurch sich der Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet: Die Gebärmutterschleimhaut baut sich wieder auf und der Zervixschleim verändert sich. Der Östrogenspiegel steigt allmählich an, und viele Frauen erleben mehr Energie, geistige Klarheit und ein verbessertes allgemeines Wohlbefinden.

2. Ovulationsphase (Eisprung)

Durch einen LH-Anstieg wird die Eizelle freigesetzt. In dieser Phase kann die Frau über mehrere Tage hinweg einen typischen Ausfluss aus der Scheide beobachten: den Zervixschleim. Unter dem Einfluss von Östrogen wird dieser dünnflüssiger, klarer und elastischer. Dieser Schleim unterstützt die Spermien dabei, den Gebärmutterhals zu passieren, und kann sie zudem nähren und länger am Leben halten. Diese Veränderung ist meist gut erkennbar, da sich der Schleim deutlich von dem in anderen Zyklusphasen unterscheidet. Dies ist die fruchtbarste Zeit im Zyklus und geht häufig mit einem Gefühl gesteigerter Vitalität einher.

3. Lutealphase

Nach dem Eisprung wandelt sich der Follikel in den Gelbkörper (Corpus luteum) um, der Progesteron produziert. Dieses Hormon bereitet den Körper weiter auf eine mögliche Schwangerschaft vor, indem es die Gebärmutterschleimhaut stabilisiert und den Gebärmutterhals verschließt. Kommt es nicht zu einer Befruchtung, bildet sich der Gelbkörper zurück, die Hormonproduktion sinkt, und die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen – ein neuer Zyklus beginnt.

Durch das Verstehen und genaue Beobachten der Körpersignale („Biomarker“) können relevante Abweichungen frühzeitig erkannt und bei Bedarf behandelt werden.

Viele Frauen erleben unterschiedliche Beschwerden, die mit ihrem Menstruationszyklus zusammenhängen. Diese können von Zwischenblutungen oder einem unregelmäßigen Blutungsmuster bis hin zu langen oder sehr kurzen Zyklen, starken Blutungen (Menorrhagie) oder auch sehr leichten Menstruation reichen. Auch schmerzhafte Menstruationen (Dysmenorrhoe) treten häufig auf, mit Unterbauchkrämpfen, Rückenschmerzen, Übelkeit oder Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen.

Darüber hinaus treten häufig Beschwerden in der Lutealphase auf, also in den Tagen bis Wochen vor der Menstruation. Diese können sich in Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Angstgefühlen, Stimmungsschwankungen, erhöhter Stressanfälligkeit, Müdigkeit, Schlafproblemen sowie kognitiven Einschränkungen wie Konzentrationsproblemen oder „Brain Fog“ äußern (PMS oder in schwererer Form PMDD). Auch Migräne, Kopfschmerzen, empfindliche Brüste, Wassereinlagerungen und ein aufgeblähter Bauch kommen im Rahmen des Zyklus häufig vor.

Wenn diese Beschwerden regelmäßig auftreten oder Ihre Lebensqualität beeinträchtigen, kann dies auf ein zugrunde liegendes hormonelles Ungleichgewicht oder andere gynäkologische Ursachen hinweisen, wie Endometriose, Adenomyose, PCOS oder Störungen des Eisprungs.

FertilityCare unterstützt Sie dabei, diese Beschwerden systematisch im Zusammenhang mit Ihrem Zyklus zu erfassen, sodass Muster sichtbar werden und besser eingeordnet werden können. Dies bildet die Grundlage für eine weiterführende klinische Beurteilung.

Abhängig von den Befunden stehen verschiedene medizinische Behandlungsoptionen zur Verfügung, die in einem schrittweisen, medizinisch fundierten Ansatz umgesetzt werden. Dabei werden die Beschwerden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit dem Zyklus beurteilt und behandelt.

Viele Frauen mit Endometriose leiden unter Beschwerden wie starken Menstruationsschmerzen, Beckenschmerzen, Schmerzen während oder nach dem Geschlechtsverkehr sowie Symptomen wie Müdigkeit oder einem schweren, aufgeblähten Gefühl. Wenn diese Beschwerden mithilfe von FertilityCare systematisch im Verlauf Ihres Zyklus erfasst werden, wird sichtbar, in welchen Phasen sie auftreten und wie sie mit hormonellen Veränderungen zusammenhängen.

Diese Erkenntnisse können als Grundlage für eine weiterführende medizinische Betreuung dienen. Gemeinsam mit dem Arzt werden Ihre Zyklusdaten und Beschwerdemuster besprochen, um zu beurteilen, ob zusätzliche Untersuchungen notwendig sind – etwa, um Endometriose genauer zu diagnostizieren oder andere Ursachen auszuschließen.

So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem Ihre persönliche Erfahrung im Mittelpunkt steht. Ihre Beschwerden werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Ihrem Zyklus, Ihren hormonellen Mustern und Ihrem gesamten Gesundheitszustand eingeordnet. Durch die Kombination aus systematischer Zyklusbeobachtung, medizinischer Diagnostik und individueller Therapieplanung ergibt sich ein umfassendes und differenziertes Bild.

Ein wichtiger Bestandteil ist die gezielte hormonelle Therapie, die – wenn notwendig – individuell auf Ihre Zyklusphase und hormonelle Situation abgestimmt wird. Ergänzend können immunologische Aspekte berücksichtigt werden, da Entzündungsprozesse und eine veränderte Immunreaktion bei Erkrankungen wie Endometriose eine zentrale Rolle spielen. Auch eine individuell angepasste Schmerztherapie ist Teil des Behandlungskonzepts, mit dem Ziel, akute Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Darüber hinaus wird die medizinische Behandlung sinnvoll ergänzt durch unterstützende Maßnahmen aus der Naturheilkunde. Dazu gehören eine angepasste Ernährung, die den Hormonhaushalt und entzündliche Prozesse positiv beeinflussen kann, sowie eine gezielte Versorgung mit Mikronährstoffen. Auch Lebensstilfaktoren wie Stressregulation, Schlafqualität und Bewegung werden berücksichtigt, da sie einen nachweisbaren Einfluss auf die hormonelle Balance und das Immunsystem haben.

Durch diese integrative Herangehensweise werden verschiedene Therapieansätze miteinander verbunden. Ziel ist es nicht nur, Symptome zu behandeln, sondern die zugrunde liegenden Prozesse besser zu verstehen und nachhaltig zu beeinflussen. So kann die Behandlung individuell angepasst und im Verlauf kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Auch während der Perimenopause und nach den Wechseljahren kann die Zyklusbeobachtung relevante Informationen darüber liefern, was im Körper geschieht. Die Menstruation wird leichter und unregelmäßiger, Stimmungsschwankungen werden weniger vorhersehbar, und Beschwerden wie Müdigkeit, innere Unruhe, Schlaflosigkeit und Konzentrationsprobleme nehmen zu. Gewichtsschwankungen und Veränderungen der Körperform können sich zudem auf das Selbstbild auswirken. Dieses Wissen kann in einer Zeit vieler Veränderungen eine wichtige Orientierung bieten.

Durch die systematische Beobachtung dieser Veränderungen entsteht ein besseres Verständnis für den natürlichen Verlauf der hormonellen Umstellung. Dies hilft dabei, normale physiologische Veränderungen von Beschwerden zu unterscheiden, die möglicherweise eine weiterführende Diagnostik oder Behandlung erfordern.

Je nach Beschwerden steht heute eine breite Palette individuell angepasster Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dabei werden nicht nur Art und Schwere der Symptome berücksichtigt, sondern auch die persönlichen Bedürfnisse in dieser Lebensphase, die Auswirkungen auf den Alltag, die medizinische Vorgeschichte sowie individuelle Risikofaktoren.

Bei Bedarf kann eine hormonelle Behandlung eingesetzt werden, häufig in Form von bioidentischen Hormonen wie Östradiol und Progesteron. Diese entsprechen den körpereigenen Hormonen und können helfen, typische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen zu verbessern. Gemeinsam wird sorgfältig abgewogen, ob eine solche Therapie sinnvoll ist – unter Berücksichtigung von Vorerkrankungen, persönlichen Risiken und individuellen Bedürfnissen.

Wichtig ist dabei ein ganzheitlicher Blick auf den Körper: Nicht nur die weiblichen Geschlechtshormone spielen eine Rolle, sondern auch andere Hormonsysteme, etwa die Schilddrüse oder Stresshormone. Wenn nötig, werden diese mit untersucht, um ein vollständigeres Bild zu bekommen und die Behandlung gezielt anzupassen.

Auch bestehende Erkrankungen – wie Herz-Kreislauf-Probleme, Stoffwechselstörungen oder die Knochengesundheit – werden in die Therapie einbezogen. Die gesamte Behandlung erfolgt unter gynäkologisch-endokrinologischer Aufsicht, sodass Diagnostik und Therapie medizinisch fundiert und sicher durchgeführt werden.

Wenn eine hormonelle Therapie nicht infrage kommt oder nicht gewünscht ist, stehen nicht-hormonelle Alternativen zur Verfügung. Dazu gehören ausgewählte Medikamente, aber auch ergänzende Ansätze wie pflanzliche Präparate oder der gezielte Einsatz von Mikronährstoffe.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Ernährungsberatung und die Begleitung im Alltag eine zentrale Rolle: Unterstützung bei Schlafproblemen, Stressregulation, Bewegung und Ernährung kann einen großen Unterschied machen und das Wohlbefinden deutlich verbessern.

Alle Maßnahmen werden gemeinsam abgestimmt, sodass eine Therapie entsteht, die medizinisch fundiert ist und gleichzeitig zu den persönlichen Bedürfnissen und Lebensumständen passt.

FertilityCare ist eine einzigartige Methode zur Diagnostik und Behandlung des prämenstruellen Syndroms (PMS), der prämenstruellen dysphorischen Störung (PMDS) sowie zyklusabhängiger Stimmungsschwankungen. Viele Frauen erleben, dass Beschwerden wie Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Angst, Müdigkeit oder körperliche Symptome regelmäßig – oft monatlich – wiederkehren, ohne den genauen Zusammenhang mit dem Zyklus zu kennen.

Durch die genaue Beobachtung des Menstruationszyklus und der hormonellen Veränderungen in den einzelnen Phasen wird verständlich, warum Beschwerden häufig in der zweiten Zyklushälfte auftreten. Gleichzeitig hilft diese Beobachtung, wiederkehrende Muster zu erkennen, etwa wenn Stimmungsschwankungen, Weinen oder mentale Erschöpfung regelmäßig in bestimmten Zyklusphasen auftreten.

Im Rahmen von FertilityCare wird der Zyklus nicht nur dokumentiert, sondern auch systematisch ausgewertet. Durch die strukturierte Beobachtung und die Begleitung lernen Sie, die Signale Ihres Körpers besser zu verstehen und einzuordnen. Dies führt häufig zu einer wichtigen Entlastung: Die Beschwerden sind nicht „eingebildet“, sondern haben oft eine klare hormonelle und körperliche Grundlage.

Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für eine gezielte Diagnostik. Je nach Beschwerdebild kann eine ergänzende Labordiagnostik erfolgen, beispielsweise mit Bestimmung von Zyklushormonen wie Östradiol und Progesteron sowie weiteren Parametern wie Schilddrüsenwerten, Prolaktin, Cortisol oder metabolischen Markern. So können hormonelle und andere körperliche Ursachen differenziert erfasst werden.

Auf Basis dieser Befunde wird ein individueller Therapieplan erstellt. Bei entsprechender Indikation können medikamentöse Behandlungen eingesetzt werden, einschließlich bioidentischer Hormone, beispielsweise Progesteron in der Lutealphase bei nachgewiesenem Mangel. Wenn hormonelle Faktoren nicht im Vordergrund stehen, werden auch andere Ursachen berücksichtigt, wie Störungen der Stressregulation (HPA-Achse), Schlafprobleme oder metabolische Dysbalancen, die gezielt mitbehandelt werden.

Ergänzend spielen Ernährungsmedizin, gezielte Mikronährstofftherapie sowie Maßnahmen zur Stressregulation, Bewegung und Schlafoptimierung eine wichtige Rolle, da sie nachweislich Einfluss auf PMS und PMDS haben können.

Die Betreuung erfolgt strukturiert und individuell im Rahmen einer gynäkologisch-endokrinologischen Begleitung. Diagnostik und Therapie werden eng aufeinander abgestimmt und regelmäßig überprüft.

Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Beschwerden und die Wiederherstellung des emotionalen Gleichgewichts – auf Grundlage eines besseren Verständnisses des eigenen Körpers und durch einen ganzheitliche und medizinisch fundierte Therapie.

Der Kurs beginnt mit einem unverbindlichen Kennenlerngespräch, in dem die Methode in Ruhe anhand einer PowerPoint-Präsentation erklärt wird. In diesem Gespräch wird die Vorgehensweise erläutert, Fragen beantwortet und gemeinsam geschaut, was die Methode für Sie persönlich bedeuten kann.

Im Anschluss folgt ein Kurs mit acht Einzelstunden, die entweder online oder vor Ort stattfinden können. In diesen Terminen lernen Sie Schritt für Schritt, Ihren Zyklus nach der FertilityCare-Methode zu beobachten, zu dokumentieren und zu interpretieren. Dabei steht die individuelle Begleitung im Vordergrund, sodass sich die Methode gut in Ihren Alltag integrieren lässt.

Im Verlauf des Kurses wird das Wissen zunehmend vertieft und an Ihre persönliche Situation angepasst, zum Beispiel bei Kinderwunsch, bei Zyklusbeschwerden, in der Stillzeit oder während der Perimenopause.

Der Kurs ist Teil eines ganzheitlichen medizinisch-diagnostischen Ansatzes. Er dient nicht nur dem besseren Verständnis des eigenen Zyklus, sondern bildet auch die Grundlage für eine weiterführende Begleitung, bei der medizinische Betreuung und persönliche Unterstützung eng aufeinander abgestimmt werden.

Für den Einstieg können Sie direkt Kontakt mit einer der FertilityCare-Beraterinnen aufnehmen, um ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren und mehr über die Methode zu erfahren.

Weitere Informationen zur wissenschaftlichen Grundlage der FertilityCare-Methode und der restorativen Fertilitätsmedizin finden Sie auf dieser Seite in Form von vertiefenden Inhalten und ergänzenden Materialien.

Darüber hinaus können Sie sich beim internationalen akademischen Zentrum International Institute for Restorative Reproductive Medicine (IIRRM) informieren, wo Forschung, Ausbildung und klinische Praxis eng miteinander verbunden sind. Hier werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse gesammelt, ausgewertet und in der Praxis angewendet.

Natürliche reproduktive Technologie für Unfruchtbarkeit und wiederholte Fehlgeburten 2012

Natural procreative technology – a multifactorial approach to the chronic problem of infertility

Internationale NaProTechnologie-Evaluierung und Überwachung der Behandlung von Unfruchtbarkeit und Fehlgeburt (iNEST)

Ergebnisse aus der Behandlung von Unfruchtbarkeit mit Natural Procreative Technology in einer irischen Allgemeinpraxis

Exploration of the Effectiveness of NaProTechnology in Women’s Healthcare 2020

Exploration of the Effectiveness of NaProTechnology in Women’s Healthcare (2020)

Erfolgreiche Schwangerschaft mit reproduktiver Ellenbogenmedizin nach 16 Jahren Unfruchtbarkeit, drei wiederholten Fehlgeburten und acht erfolglosen Embryotransfers mit in vitro Befruchtung/Intrazytoplasmatische Spermieninjektion: Ein Fallbericht 2020

Über natürliche Fruchtbarkeit – Interview mit Dr. Susanne van der Velden (2022, niederländisch)

FertilityCare in Bildern

Außerdem steht Videomaterial zur Verfügung, in dem die Methode und der wissenschaftliche Hintergrund auf zugängliche Weise erläutert werden.

Restaurative Reproduktionsmedizin

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